Christian Prelle
Deutschland

Hier kommt ein Text dazu wo und was für ein Programm vom Teilnehmer absolviert wurde...

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    Austauschjahr Ohio

    Die letzte Woche

    on
    4. September 2018
    Meine letzte aufregende Woche vor dem Abflug ins Land der „unbegrenzten Möglichkeiten„

    Als ich im März 2018 meine Gastfamilie bekam, die in Ohio in dem kleinen Ort Lakeville lebt, war alles noch so unrealistisch. Vor allem weil ich in einer Stadt mit ca. 1.8 Millionen Menschen lebe und ich in den USA  eher ländlich leben werde.

    Doch schon in einer Woche wird mein Traum ins Ausland zugehen wahr. Ich kann mich noch dran erinnern als ich im letzten Jahr (August2017) mich dazu entschieden habe, diesen Weg zu gehen.  Ich habe mich dazu entschieden, weil man durch ein Auslandsjahr sich selbst besser kennenlernt, eine komplett andere Kultur miterlebt, sowie neue Leute kennenlernt. Außerdem ist ein Auslandsjahr die beste Chance eine Fremdsprache zu lernen, in dem Fall Englisch. Jeder spricht Englisch, ob in der Schule oder beim Bäcker. Man begegnet der Sprache überall.

    Meine beste Freundin ist schon vor zwei Wochen nach Washington D.C geflogen, wo sie ihre Gastfamilie hat. Wir beide sind bei der Organisation ehighschool und sind mit der Vorbereitung  sehr zufrieden. Ich werde meine Fraundin beim Einführungstreffen von ehighschool wiedersehen. Als Einführungstreffen sind die „Ersten Schritte„ in den USA gemeint. Mit den anderen Teilnehmern werde ich mich schon in Frankfurt treffen. Von Frankfurt aus werden wir dann nach Washington fliegen, direkt nach dem Flug gehen wir dann in die Shoppingmall. Am nächsten Tag werden wir eine Sightseeing tour machen und am darauffolgenden Tag geht es schon in die Gastfamilien.

    Ich freue mich einerseits auf die Sitten der Amerikaner, wie zum Beispiel auf Halloween, Prom, Thanksgiving, Burger, schoolbus und auf den Schulsupport.  Andererseits bin ich aber auch traurig, dass man Freunde und Familie hinter sich lassen muss. Man kann es als Spagat sehen. Die Vorbereitung  um einen Spagat zu machen ist mühsam und anstrengend. Doch wenn man es geschafft hat ist man über glücklich und klopft sich auf die Schulter, dass man diesen langen Vorbereitungsprozess gemeistert hat. Das eine Bein ist deine Heimat, das andere dein neues Zuhause. In der Mitte von beiden steht man selbst. In der Mitte von zwei Orten, Kulturen, sowie Menschen. Man kann seine Eigene Meinung über all die Erfahrungen, Ereignisse und Vorurteile bilden.

    Ich weiß, dass ich es meistern werde, da man nach 10-11 Monaten wieder nach Hause kommt und es nur eine Übergangsphase ist. Desweiteren habe ich von ehemaligen Austauschschülern nur positives gehört und dass der Abschied jedem sehr schwer fiel. Viele haben die Familie wieder besucht und haben tolle Erfahrungen gesammelt. Ich hoffe, dass es auch bei mir so sein wird und ich auch meiner Gastfamilie ein Stück von meiner Kultur zeigen kann. Ich werde Deutschland von den besten Seiten repräsentieren, da ich als „Botschafter Deutschlands„ dorthin fliege.

    Jetzt gehe ich meine Koffer packen….

    Weitere Berichte von mir folgen

     

    Antonia E.

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